Begriffsfeld

Ambivalenz

  • Beschreibung von Clara Laila Abid Alsstar, Mako Sangmongkhon

    Vor allem in aktiven (Ver)Lernprozessen in diskriminierungskritischen und dekolonialen Kontexten ist das Pendeln zwischen ambivalenten Haltungen beobachtbar. In diesem Spannungsfeld können Konflikte und Widersprüchlichkeiten reflektiert werden. Die verschiedenen Positionierungen sind keine starren Konstrukte, sondern verändern sich durch das Spannungsfeld, indem sie sich in den unterschiedlichen Intersektionen konfrontieren.

  • Beschreibung von Agnes Biya, Luise Ramm, Eva Maria Klein

    Keine Situation, kein Moment, keine Entwicklung, kein Prozess ist eindeutig. Immer und überall laufen vielfältige Ebenen zusammen, die unterschiedliche Sichtweisen produzieren und Dinge hochkomplex machen. So steht auch Diskriminierung in einem Spannungszustand, der sich permanent verformt und unter dessen Oberfläche mannigfache Facetten hineinspielen. Die Auseinandersetzung mit Ambivalenzen ist ein Versuch, verschiedene Perspektiven in Denkprozesse einzubeziehen und zu lernen, diese auszudrücken, zu teilen und sichtbar zu machen.