Öffnen bedeutet, den eigenen Standpunkt nicht als Mittelpunkt zu verstehen. Es heißt, Räume entstehen zu lassen, in denen unterschiedliche Erfahrungen, Körper, Geschichten und Wissensformen nebeneinander existieren können. Öffnen beginnt dort, wo wir uns fragen: Wer ist hier selbstverständlich? Wer fehlt? Wer entscheidet darüber, wer dazugehören darf? Es verändert nicht nur den Raum, sondern auch diejenigen, die ihn öffnen. Öffnen ist kein Zustand. Es ist eine Praxis des Teilens, von Aufmerksamkeit und Verantwortung.